Regelmäßige Prüfung Radverkehrsführung durch unabhängige Prüfer

ID: 242
Erstellt von Stefanau am 14.05.2019 um 11:24 Uhr
Infrastruktur Sicherheit Radpolitik

Meine Erfahrung ist, dass die Mitarbeiter in den zuständigen Behörden nicht mit allen Regelungen der StVO und VwV-StVO vertraut sind und dadurch unschlüssige und gefährliche Radverkehrsführungen entstehen:

§  „Feindliches Grün“, da nicht bewusst war, dass Fußgängerampeln nicht mehr für Radfahrer gelten sondern die Lichtzeichen für den Fahrverkehr (Bargteheide)

§  Beidseitige Benutzungspflichten (u.a. Achim)

§  Nach Einmündungen nicht fortgesetzte benutzungspflichtige Geh- und Radwege (daher häufiges Wechseln zwischen Geh-/Radweg und Fahrbahn nötig) (u.a. Ahrensburg)

§  Ampeln erkennen Radfahrer nicht, die auf der Fahrbahn direkt links abbiegen wollen (legal, aber an einigen Stellen „unüblich“) (Hamburg, Ahrensburg)

§  Fehlende Vorfahrtsregelung an Ampelkreuzung für Radfahrer, die aus einer für den Radverkehr freigegebenen Einbahnstraße (Gegenrichtung) kommen (Ahrensburg)

§  VZ 241 „falsch herum“

§  Rot gepflasterte Gehwege wären automatisch für den Radverkehr freigegeben (Stade)

§  Außerorts straßenbegleitende Wege wären automatisch für den Radverkehr freigegeben. (Stormarn)

§  Offizielle Radwanderwege durch VZ 250 ungewollt gesperrt (Stade, Ahrensburg)

§  Uvm.

Daher sollte die Radverkehrsführung überall mindestens alle 5 – besser 2 – Jahre von unabhängigen Sachverständigen überprüft werden